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Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen und Antworten rund um die Themen Vorbereitung, Fräsen, Fräsgut und Entsorgung, Folgearbeiten, Technik, Verteiler und Förderung.
Häufig gestellte Fragen zu…
1. Vorbereitung
Wie kann ich beurteilen, ob mein Estrich für das Frässystem geeignet ist?
Wir erstellen für Sie ein individuelles Angebot. Sollte dies für Sie interessant sein, erfolgt eine Machbarkeitsprüfung für das Fußbodenheizungssystem FS14 reno bei der eine Probebohrung zur Feststellung der Estrichdicke und der Bestimmung aller baulicher Besonderheiten erfolgt. Gleichzeitig beantworten wir alle noch offenen Fragen und erklären Ihnen in einem persönlichen Gespräch den weiteren Ablauf sowie alle Schnittstellen. Die Kosten der Machbarkeitsprüfung schreiben wir Ihnen im Auftragsfall wieder gut.
Müssen die alten Oberbeläge entfernt werden?
Ja, die Oberbeläge müssen vor Beginn der Fräsarbeiten bauseitig entfernt werden.
Muss der Estrich glatt bzw. egalisiert werden?
Die zu fräsende Oberfläche sollte eben und homogen sein und muss ggf. egalisiert werden. So kann im Fräsvorgang eine gleichmäßige und ausreichende Nuttiefe gewährleisten und das Heizrohr sicher fixiert werden. In der Regel ist ein Reinigungsschliff / -fräsung ausreichend, bei dem die Kleberrester der alten Bodenbeläge entfernt werden.Dieser kann bauseitig erfolgen oder bei uns mitbeauftragt werden.
Wie muss der Estrich/Untergrund aussehen, bevor gefräst werden kann?
Wenn die notwendigen Voraussetzungen (Estrichart, Estrichstärke, Randdämmstreifen) erfüllt sind, muss die zu fräsende Estrichfläche eben, sauber und trocken sein. Evtl. Risse sind vor den Arbeiten ordnungsgemäß zu verschließen. Der vorhandene Estrich muss eine Mindestdicke von 40 mm aufweisen. Die Estrichoberfläche muss von Bodenbelägen und Kleber restlos befreit sein. Die Estrichoberfläche muss rissfrei, in Waage und trocken sein. Ggfs. ist die Statik auf Eignung prüfen zu lassen. (Insbesondere bei Kappen-und/oder Gewölbedecken)
Wird die Baustelle dreckig bzw. wieviel Staub entsteht bei den Arbeiten?
Durch die integrierte Absaugung an der Fräsmaschine entsteht so gut wie kein Staub. Empfindliche Gegenstände sollten jedoch vorsichtshalber entfernt oder geschützt werden.
Können die Wände schon gestrichen oder tapeziert werden, BEVOR der Boden gefräst wird?
Ja. Durch die integrierte Absaugung entsteht so gut wie kein Staub. Empfindliche elektrische Geräte (z.B. TV an Wandhalterung etc.) sollten jedoch sicher vor evtl. Staub geschützt werden.
Muss die Baustelle komplett mit Folie abgedeckt oder abgeklebt werden? gewartet werden?
Nein. Die Fräsarbeiten verlaufen durch eine integrierte Absaugung nahezu staubfrei. Dennoch empfiehlt es sich, empfindliche Gegenstände (z.B. Wand-TV) zu schützen.
Muss die Küchenzeile ausgebaut werden?
Der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. (BVF) empfiehlt die Belegung mit im Fußboden integrierten Heizflächen in Küchen auch unter Einbaumöbeln. Bei einer Umgestaltung bzw. Nutzungsänderung des Küchenraumes stehen diese ehemals abgedeckten Flächen für die Beheizung wieder ohne Einschränkungen zur Verfügung.
Eine Fräsung ist aber auch ohne Ausbau der Küchenzeile möglich. Auch hier empfehlen wir die Küchenmöbel und Geräte wie oben beschrieben zu schützen.
Welcher Elektroanschluss wird benötigt?
Bauseitig ist ein Stromanschluss 1 x 32A/3- /400V oder 2 x 16A/3-/400V vorzuhalten; max. Entfernung vom Einbauplatz: 20 m.
Ist ein freier Zugang/eine freie Zufahrt erforderlich?
Freier Zugang zu den Arbeitsbereichen und Stromkasten sowie Abstellmöglichkeiten für das Montagefahrzeug sind zu gewährleisten. Es sollte eine Stellfläche von ca. 9 x 3 x 4 m (L x B x H) für unser Fahrzeug vorhanden sein. Treppen, die Stockwerke miteinander verbinden, müssen eine Mindestbreite von ca. 0,80 m aufweisen und mit einem Gewicht von ca. 350 kg belastbar sein.
Brauche ich einen Heizungsbauer/Fachhandwerker?
Ja. Zum Auftragsumfang gehört ein Heizkreisverteiler, der vorab an den Heizungsbauer/Fachhandwerker versendet wird. Der Anschluss des HKV an das bestehende Heizungssystem muss durch den Fachhandwerker erfolgen. Sollten Sie keinen Heizungsbauer/Fachhandwerker kennen, helfen wir gerne bei der Suche nach geeigneten Fachpartnern.
Warum brauche ich einen Heizungsbauer/Fachhandwerker?
Zur Installation und Anschluss des Heizkreisverteilers an das bestehende Heizsystem.
Ist ein Randdämmstreifen erforderlich?
Ja, umlaufend ist im Bestandsestrich ein Randdämmstreifen mit min. 5 mm Stärke erforderlich.
2. Fräsen
Kann die Fußbodenheizung auch in Beton gefräst werden?
Nein. In Beton ist keine Fräsung möglich.
Beton und Estrich, ist das nicht dasselbe?
Beton ist hart und ideal für Fundamente, aber Beton ist nicht die letzte Schicht, bevor auf den Fußboden ein Oberbelag aufgebracht werden kann. Denn vor dem Oberbelag kommt der Estrich…
Als Estrich bezeichnet man in Deutschland den Aufbau des Fußbodens als ebenen Untergrund für Fußbodenbeläge. Neben seiner Aufgabe als „Füll- und Ausgleichsstoff“ ist ein Estrich vor allem als Lastverteilungsschicht anzusehen, unter der sich Heizungen, Wärme- und Schalldämmungen befinden können.
Oder anders gesagt: Beton wird durch seine Bestandteile definiert, Estrich durch seine Funktion.
Wie hoch muss die Aufbauhöhe des Estrichs mindestens sein bzw. wie dick muss der Estrich mindestens sein?
Die Estrichstärke muss überall mindestens 40 mm betragen. Die Stärke ist an mehreren Stellen innerhalb einer Etage zu prüfen.
Kann die Fußbodenheizung auch in Gussasphalt gefräst werden?
Ja, nach Prüfung der Materialqualität kann ggf. auch in Gussasphalt gefräst werden.
Kann man auch in Fliesen fräsen?
Die Möglichkeit muss im Einzelfall durch eine Probefräsung geprüft werden. Generell empfehlen wir die Entfernung der alten Bodenbeläge.
Kann man die Maschinen bei Ihnen auch leihen und die Arbeiten selbst ausführen?
Nein, wir verleihen keine Geräte oder Maschinen.
3. Dauer
Wie lang ist die Vorlaufzeit von der Anfrage bis zur Umsetzung der Fußbodenheizung?
Das Angebot erhalten Sie innerhalb weniger Tage oder sofort bei der Nutzung unseres Konfigurators. Der Termin für die Umsetzung der Fußbodenheizung kann je nach Auslastung unserer Teams variieren. In der Regel ist eine Ausführung ca. 6 Wochen nach Auftragserteilung möglich.
Welche Fläche kann durchschnittlich an einem Tag (8h) gefräst werden?
Die Fläche, die das Team durchschnittlich an einem Tag fräsen kann, ist abhängig vom Estrich und den baulichen Gegebenheiten vor Ort. Im Schnitt sind es rund 100 m2 pro Tag (8h).
Wie lange dauern die Arbeiten?
Die Dauer ist abhängig von der Größe der Fläche und der Qualität des Estrichs. Durchschnittlich können wir bis zu 100 m2 pro Tag (8h) fräsen.
4. Fräsgut und Entsorgung
Wie schwer sind die Säcke mit dem Fräsgut?
Das Fräsgut wiegt ca. 4 kg pro m2. Das Gewicht ist abhängig von der gefrästen Fläche und von der Qualität (Dichte) des gefrästen Materials (Estrichs).
Wird das anfallende Fräsgut von den Monteuren mitgenommen?
Das Fräsgut wird in Tüten verpackt und verbleibt bei Ihnen. Die Fräsguttüten sind ausschließlich für die Lagerung des Fräsgutes vorgesehen. Das Fräsgut ist als üblicher Bauschutt durch Sie zu entsorgen.
5. Folgearbeiten
Bieten Sie auch das Verschließen der Rohrleitungen an?
Nein. Die Rohrleitungen sollten bauseits vom Kunden/Auftraggeber oder durch den Bodenleger verschlossen werden.
Wer verschließt die Frässchlitze/die gefräste Oberfläche?
In der Regel der Bodenleger.
Müssen die Frässchlitze auf jeden Fall verschlossen werden?
Ja, die Frässchlitze müssen mit Fliesenkleber oder Spachtelmasse verschlossen werden, je nach geplantem Oberbelag.
Kann eine Entkopplungsmatte verlegt werden?
Ja, die Verlegung einer Entkopplungsmatte ist möglich und ggfs. sogar notwendig in Abhängigkeit des geplanten Bodenbelags. Daher ist dies bauseits mit dem Bodenleger abzustimmen. Wir empfehlen diese Ausführung grundsätzlich.
Kann man im Anschluss Holzfußboden verlegen?
Ja, soweit dieser Holzfußboden „für Fußbodenheizungen geeignet“ ist! Hinweis: Die Belagsart sollte immer im Vorfeld bekannt sein und bei unserer Planung und Auslegung in die Berechnung mit einfließen.
Kann man im Anschluss Vinylboden verlegen?
Ja, jedoch ist dies vorher mit dem Bodenleger abzustimmen, da in der Regel vorher die Oberfläche egalisiert werden muss. Hinweis: Die Belagsart sollte immer im Vorfeld bekannt sein und bei der Planung und Auslegung mit einfließen.
Kann man im Anschluss Laminat verlegen?
Ja, soweit dieses Laminat „für Fußbodenheizungen geeignet“ ist! Hinweis: Die Belagsart sollte immer im Vorfeld bekannt sein und bei der Planung und Auslegung mit einfließen.
6. Technik
Wie wird die Anlage geregelt? Raumregelung, Funk oder Kabel?
Es gibt sowohl kabelgebundene als auch funkgesteuerte Raumregelungslösungen. Das PEDOTHERM Produktprogramm bietet die passende Regelung für jeden Anspruch.
Welches Kabel muss zu den Raumthermostaten gelegt werden?
Die Anzahl der Adern ist abhängig von den eingesetzten Raumreglern und Regelklemmleisten. Die Anschlussschraubklemmen eignen sich für max.1,5 mm² Kabelquerschnitt. Wir empfehlen ein Kabel mit min. 5 Adern.
Können wir verschiedene Fußbodenheizungssysteme kombinieren?
Ja, es können alle PEDOTHERM-Systeme miteinander kombiniert werden. Das kommt sogar sehr oft vor und hängt in der Regel von möglichen Aufbauhöhen und statischen Gewichtseinschränkungen ab.
7. Verteiler
Wann muss der Verteiler gesetzt werden?
Vor dem Beginn unserer Arbeiten muss der Heizkreisverteiler fertig montiert sein, damit die Heizrohre durch unser Team direkt an den Verteiler angeschlossen und abgedrückt werden können.
Muss der Verteiler gesetzt werden, bevor die Fräsarbeiten beginnen?
Ja, der Verteiler muss angeschlossen sein, bevor wir mit den Fräsarbeiten beginnen. Daher wird dieser üblicherweise vorab an den Heizungsbauer/Fachhandwerker verschickt.
Wo muss der Verteiler montiert werden? Geht das auch im Keller/unter der Kellerdecke?
Der Verteiler sollte frei zugänglich sein und so montiert werden, dass die Heizrohre sicher angebunden werden können. Der Platz sollte vor Beginn der Fräsarbeiten definitiv feststehen, da bauseits entsprechende Durchbrüche zu erstellen sind. Der Heizkreisverteiler solle immer auf der jeweils zu beheizenden Etage stehen. Bei der Montage unterhalb der Heizfläche ist mit der regelmäßigen Bildung von Lufteinschlüssen in der Heizfläche zu rechnen (Entlüftung liegt unter der Heizfläche). Dies kann zum Ausfallen von Heizkreise führen und verlangt dann das Spülen der Anlage. Wir beraten Sie gerne in Bezug auf Lösungen, Risiken und Vorteilen.
Brauchen wir Strom am Heizkreisverteiler/an der Regelklemmleiste?
Ja, für Regelklemmleiste, Stellantriebe und ggf. Pumpe am Verteiler wird ein Netzanschluss mit Wechselstrom (1~/230 V/50 Hz) benötigt.
Bei Mischanlagen (ein alter Teil der Heizungsanlage bleibt bestehen) aber auch bei einem kompletten Tausch ist ein automatischer hydraulischer Abgleich über eine intelligenten Regelklemmleiste möglich.
8. Förderung
Wird der nachträgliche Einbau der Fußbodenheizung finanziell gefördert?
Ja. Da Flächenheizungssysteme im Gebäudebestand den Einsatz von erneuerbaren Energien, wie z.B. Wärmepumpen ermöglichen wird der nachträgliche Einbau im Rahmen des Programms als Maßnahme zur Heizungsoptimierung gefördert. Der Fördersatz ist abhängig von den Einzelmaßnahmen. Weitere Informationen finden Sie hier: BAFA – Startseite
Was wird konkret gefördert, wenn wir eine PEDOTHERM Flächenheizung nachrüsten?
Gemäß der aktuellen Förderrichtlinie gelten als förderfähige Investitionskosten die Anschaffungskosten der geförderten Anlage (Anlagentechnik bzw. Heizungsanlage), Einzelmaßnahmen zur Heizungsoptimierung (u.a. die Flächenheizung) sowie Kosten für Fachplanung/Baubegleitung und Umfeldmaßnahmen (z.B. Einbau der Flächenheizung und Inbetriebnahme).

Sie erreichen Ihren Fachmann unter
Tel. 0 29 42/97 86 50
E-Mail: info@pedotherm.de